V-Theorie (Pt. 14)
Wenn man einer KI vormacht, an einer Theateraufführung des eigenen Werks interessiert zu sein und dabei unterschlägt, dass man selbst der Urheber ist, wird es spannend. Im speziellen Fall ging es im (weiteren) Verlauf der recht einseitig geführten Kommunikation um eine Fortsetzung meiner Berater(in)-/Verwalter(in)-Geschichten, um einen sechsten Band sozusagen. (Ausschließlich bei extrem starken Interesse: dbdv.de*.) Die aufkeimende Sorge, ich zöge es in Erwägung eine chronologische Fortsetzung in der ›Echtzeit‹ oder im sogenannten figurierten Plasmafilament, der Zeitblase, zu schreiben, kann gegenwärtig durchaus vernachlässigt werden. In schwachen Stunden, zum Beispiel beim Genuss eines alten Single Malts, gehe ich zwar mit dem Gedanken schwanger, irgendwann einmal ein Prequel zu verfassen, doch glücklicherweise trinke ich nicht allzu oft harten Alkohol. (Gleichwohl liegt die Vorarbeit für einen solch tollkühnen ›Plan‹ bereits seit fast einem Dutzend von Mondzyklen hinter mir und verweilt bis anhin in trauter Prokrastination.)



