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Der Welttag des Elefanten

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Wir schreiben das Jahr 2012. Einen Samstag im August. Den zweiten Sonnabend, um genau zu sein. Erstmals wird der sogenannte World Elephant Day zelebriert. Im Vorfeld wurde die Initiative von zwei kanadischen Filmemachern aufgegriffen und später durch den Generalsekretär der thailändischen Elefanten-Foundation ausgerufen. Tatsache ist: Ich schreibe gerade mehr oder weniger (fast) von der wunderbaren Seite ›Kuriose Feiertage‹ ab. Das mit dem zweiten Samstag im August steht da allerdings mit keinem Wort, aber es ist stark anzunehmen, ohne eine KI befragen zu müssen, dass das so ist. Denn die Seite liefert auch die Termine der nächsten Jahre. 2026 [Entstehung dieses Blogposts] war beispielsweise der große Tag schon längst vorüber. Der erste Samstag war der 1. August, der zweite war der achte. Es macht daher durchaus Sinn, von einem zweiten Samstag des Augusts auszugehen, obgleich ich – wie schon geschrieben – keine weiteren Recherchen mittels andersartiger Quellen her(an)zog. Nicht aus Faulheit, sondern aus Zeitdruck. Aber hey, ich verfasse halt gerne eigene (oder neue) Verschwörungstheorien, die nie ein Mensch vorher gedacht hat.

Mit Elefanten habe ich absolut gar nichts zu tun, schließt man Benjamin Blümchen und irgendwelche Kindheitserinnerungen aus. Ich habe noch nie ein solch großes Rüsseltier live und in Farbe gesehen, grenzt man Tiergartenbesuche in der Kindheit* und im Erwachsenenalter aus. Elefanten haben mit mir ebenso nichts am Hut. Gut, sie ernähren sich wie Meinereiner komplett pflanzlich und zumal sie kein Feuer entzünden, wohl auch (in menschlicher Sprache formuliert) roh-vegan. Da sind sie mir echt eine winzige Kleinigkeit voraus, zumal ich beim Thema Getränke deutliche Abstriche mache. Das muss ich mal schleunigst ändern. Ob mir das dauerhaft gelingt? Keine Ahnung. Zumindest habe ich einen Entsafter für den Hausgebrauch, Tee kann man kalt machen und auf Alkohol und Kaffee mag verzichtet werden. ›Mag verzichtet‹ ist die wichtige und entscheidende Umschreibung an der Stelle, denn: will ich das überhaupt? Das ›aber hey‹ denken wir uns.

Weg von den Elefanten – hin zu den Kindern (oder so)!
Seit 1999 gilt es am 12. August den ›Internationalen Tag der Jugend‹ zu feiern, weil das die UNO kurz vor dem Millennium für brillant befand. Sehr schade für mich, da er zu spät kam. Damals war ich bei Weitem nicht mehr jugendlich, vielleicht noch ein bisschen im Geiste, körperlich sprach einiges dagegen, sofern man die reine Statur unberücksichtigt lässt. Wozu der Festtag gut sein soll, erschließt sich mir bis dato nicht. Ich glaube ja, die allermeisten Erdenbürger kennen nicht mal dessen Existenz. Aber hey, er ist so real, wie du und ich. Und das ist doch super, nicht wahr?

Fürs Protokoll: Am 12. August gibt es in den USA noch einen Truck Driver Day, den National Middle Child's Day und Schallplattenliebhaber tanze heftig beim Vinyl Record Day. Spannend. Um was es da geht? Woher soll ich das wissen? Idiotische Frage, ich weiß.
Ergänzend ist Thailand mit dem Muttertag zu erwähnen. Oder Großbritannien, die unter Glorious Twelfth die beginnende Jagdsaison auf Moorhühner eröffnen. Traditionen müssen gewahrt werden, sagt man so leger. To all my dear Red Grouses: Run away! Fast!
Im entfernten Brisbane City Council ist in jedem Fall ein arbeitsfreier Tag angesagt, also am 12.08. Brisbane ist in Queensland. Queensland ist in Australien. Und Australien ist ein Konti..., ach, fragt doch bitte die Maus oder den Elefanten. Vielleicht & maybe weiß die gelbe Ente ja eine Antwort darauf, eventuell und darüber hinaus auch warum und weswegen der Tag dort unter dem Begriff ›Ekka‹ bekannt ist oder wurde. Ich bin just zu faul, um das eigenständig herauszufinden und werde wahrscheinlich nie daran interessiert sein, es in Erfahrung zu bringen. Aber hey, ... das stimmt nicht so ganz, denn tatsächlich habe ich keine Zeit, meinte ich eingangs und meine ich weiterhin. Ich nehme sie mir halt nicht. So einfach ist das.

Ich denke, das war genug Text für ein 14-jähriges Blog-Jubiläum. Seit dem 2. Samstag im August des Jahres 2012 (siehe oben) existiert jedenfalls dieser kleine Internetauftritt. Streng genommen natürlich nicht, da das Weblog (bekanntlich) von blog.adelhaid.de auf nachadla.de umzog, irgendwann mal, sagen wir Ende April 2020. Das spielt indes keine Rolle (mehr). Alle Inhalte und Einträge wurden ohnehin übernommen, und man könnte im Fachlatein von einer Rechteübernahme sprechen, was in dem Zusammenhang freilich übelster Quatsch wäre, weil hier alles unter dem Deckmantel des privaten Gesäusels einer Person fällt, die sich gerne beim Schreiben zusieht. Der einzig stichfeste Punkt dürfte in der technischen Natur (sic!) begraben liegen, denn damals, vor über 6 Jahren, wollte ich kleiner werden. Die Zugriffsraten von blog.adelhaid.de waren für mein inneres Gefühl utopisch hoch. Kein Wunder, die Subdomain meiner Homepage sowie die private Webseite an sich wurden extrem gut vernetzt und in mir schlummerte der Drang, sie des Weiteren voneinander zu gänzlich zu lösen. Thematisch stimmte es teilweise eh irgendwann nicht mehr, hauptsächlich aufgrund dessen, da die Hunde längst verschieden waren (und sie einen mittelgroßen Rahmen boten). Sie sind sozusagen sanft auf ihren Pfötchen ausgelaufen. Und ja, bevor die Frage aufkommt: Ich habe keinesfalls vor, mir je wieder einen Vierbeiner anzuschaffen, erst recht nicht zwei. Das Leben ohne Hund ist nicht nur möglich, sondern kann auch durchaus sinnvoll verdingt werden, so ganz ohne Verantwortung auf ein fremdes lebendes Wesen, welches auf die menschliche Fürsorge vom ersten bis zum letzten Tag angewiesen ist. Aber hey, stopp! Das klang einen Tick zu böse. War sicherlich nicht so gemeint, hoffe ich. Ich orientiere mich eben stets und gerne an den rabbinischen Witz, der in etwa so geht: ›Das Leben beginnt, wenn die Kinder aus dem Haus sind und der Hund tot ist.‹

Wie wickele ich das ganze Geschreibsel jetzt richtig und vernünftig ab, ohne das ein mäßiger letzter Satz berechtigte Unkenrufe mit sich zieht? Oh, ich weiß es nicht. Aber hey, wer bis zu dem Punkt lesend die sprichwörtliche Stange hielt, der verzeiht mir bestimmt jedes dumme Gefasel.

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Zwei Merke an mich (selbst):
1.) Nie mehr ›aber hey‹ schreiben.
2.) Vielleicht sollte ich den 26. April 2020 n. Chr. als neuen Jahrestag ausrufen. Ach nee, keine gute Idee. Doch ich könnte mal reflektieren, wie sich seither die Einträge geändert haben, also inhaltlich. Wobei, wenn ich es mir recht überlege, ist das ebenfalls kein gescheiter Geistesblitz, weil zu dem Zeitpunkt und für weitere fast 8 Monate die namensgebende Hündin am Leben auf ihre ganz spezielle, liebevolle Art (und Weise rege) teilnahm. Vielleicht also erst alles nach ihrem Todestag, ... genau! Eigentlich gar nicht so verkehrt, oder?
* All die mäßig guten (sic!) Aufnahmen von Elefanten entstanden an einem Mittwoch, den 02.06.1982 via Super-8-Kamera, einst in bewegten Bildern im Nürnberger Tiergarten aufgenommen (– logischerweise nicht von mir).

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